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SWR3 Worte

Eines Abends ging ich am Strand spazieren.
Der Wind blies heftig, und die See war aufgewühlt. Die Wellen bildeten sich weit draußen und brachen über den Strand herein, prallten auf Felsen und brachen sich, wurden zu Schaum und Tröpfchen. Kleine Kiesel… und … Muscheln wurden … an den Strand geworfen, die Felsen aber standen da, inmitten der Wogen, … fest und unerschütterlich, so als ob alles ruhig wäre...
Ist das Meer nicht eine Gleichung für unser Leben und die menschliche Existenz? … Gleichen die Winde nicht den Versuchungen, die auf uns einstürmen, und den unvorhergesehenen Schlägen des Lebens? Das, glaube ich, ging König David durch den Kopf, als er im Psalm schrie: „… Lass nicht zu, Herr, dass die Flut mich überschwemmt, die Tiefe mich verschlingt«.

Gregor von Nazianz, Bischof im vierten Jahrhundert, Auf Fels gebaut

zitiert aus: Evangelium Tag für Tag – online
https://www.kirche-im-swr.de/?m=4044