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SWR3 Worte

17MAI2020
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Der Theologe Jürgen Moltmann hat mit seinen 94 Jahren schon viele Krisen und Katastrophen überlebt. Und auch jetzt schaut er hoffnungsvoll in die Zukunft. Was hilft ihm dabei? Er sagt:

„Niemand übersieht die Corona-Katastrophe. Niemand weiß, wie lange sie dauert. Niemand weiß, wann sie jemanden trifft.
Nein, Gott erspart uns nicht das „Tal des Todes“, aber Gott ist bei uns in all unseren Ängsten. Gott geht mit uns in die Dunkelheit. Er erspart sich selbst nicht das „finstere Tal“. Gott durchleidet unsere Ängste mit uns und weiß doch den Weg für uns. […] Gott ist uns näher als wir uns selbst sein können. Darum ist er schwer zu fassen, aber man kann auf seine Nähe vertrauen.“

Jürgen Moltmann Titel: Hoffung zu Zeiten der Corona-Pandemie 2020. Ein hoffnungstheologischer Impuls

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