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SWR3 Gedanken

30JUL2019
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Wenn irgendetwas gegen Stress und schlechte Laune hilft, dann das: Gutes tun. Einfach nett sein. Der Kassiererin im Supermarkt Danke sagen. Dem Nachbarn einen schönen Tag wünschen. Ja echt, so einfach ist das. Aber es bewirkt großes: der eigene Stress lässt nach und die gute Laune steigt – beim anderen und bei mir!

 

Und obwohl es so einfach ist, macht es kaum einer. Stattdessen hetzen viele durch den Tag. Ich vorneweg. Alles ist grau, das Wetter, die Mitmenschen, die Arbeit, die Stimmung. Schlechte Laune. Auch das noch! Und dann bin ich wütend. Und dann sage ich auch noch was, also etwas nicht so nettes. Und bin noch gestresster. Und alle um mich herum auch. Genervt, verletzt.

Was aus diesem Teufelskreis raushilft, ist, anderen zu helfen. Und da reichen oft Kleinigkeiten. Der Frau im Rollstuhl die Tür aufhalten oder dem Kollegen einen Kaffee vorbeibringen. Man hilft, lächelt sich an und schwups ist das Stressgefühl weg. Glaubste nicht?!? Ausprobieren! Diese Woche mal nach der alten Pfadfinderweisheit leben: Jeden Tag eine gute Tat.

Auf dem Weg zur Arbeit, mit dem Auto anhalten, um das Schulkind über die Straße zu lassen. Der Kollegin sagen, dass sie gute Arbeit leistet. Blumen für den Familientisch mitbringen und sich freuen, wenn alle halbwegs friedlich beisammen sind. Es ist wie ein Wunder: wenn ich etwas Gutes tu, wenn ich freundlich bin, wenn ich jemanden helfe – geht es mir gut! Übrigens: je mehr gute Taten, desto besser fühlt man sich!

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