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SWR3 Worte

22APR2019
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Ostern feiern Christinnen und Christen die Auferstehung Jesu. Wie hat man sich das eigentlich vorzustellen? Das Redaktionsteam vom Magazin „andere Zeiten“ erklärt:

„[Von der Auferstehung selbst gibt es keinen biblischen Bericht.] Die Bibel erzählt […] vom Davor und vom Danach. Jesus wird ans Kreuz genagelt, er stirbt und wird in ein Felsengrab gelegt. Zwei Tage vergehen. Im Morgengrauen des dritten Tages finden die Jüngerinnen das leere Grab vor.

[…] Eine der Frauen begegnet Jesus [Johannesevangelium 20,14-18]. Sie erkennt ihn erst, als er sie bei ihrem Namen ruft. Er scheint derselbe und gleichzeitig ein anderer zu sein. Seine äußere Erscheinung ist verändert, die Beziehung nicht. Aus der irdischen ist eine himmlische Existenz geworden. Leib und Seele leben.

Darauf hoffen Menschen, wenn sie Ostern feiern. Wie auch immer die eigene Existenz nach dem Tod aussehen wird: Sie wird heil sein und ganz nah bei Gott.“

Redaktionsteam Andere Zeiten in Hamburg, Auferstehung, In: Magazin zum Kirchenjahr. Andere Zeiten. 11. Jg., Heft 1/2010

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