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SWR3 Worte

Wilfried Arens war mit einer Gruppe von Männern aus Kehl unterwegs durch die Wüste. Er hat aufgeschrieben, was ihn besonders beeindruckt hat. 

Düne an Düne reiht sich aneinander (…) bis zum Horizont. Mit jedem Schritt fällt beim Wandern ein Stück Ballast (…)ab, und man beginnt sich (…) ganz auf das eigene Ich (…) zu konzentrieren. Nichts lenkt (…) ab (…). Keine Verpflichtungen, (…) keine Handynachricht – (…) Funkstille. Signale kommen nur noch aus dem eigenen Inneren, und die Gedanken kennen wie die Landschaft keine Grenzen. 

Wenn man in sich hineinhört und seine Gefühle zu Wort kommen lässt, sind es auch verborgene und verdrängte Töne, die da an den Tag wollen. In der Wüste finden sie einen Platz, und nach einigen Tagen spürt man, wie eine immer größere Ruhe in einem aufkommt und das Gefühl der (…) Unbeschwertheit immer stärker wird. Wie ein Kind freut man sich einfach nur noch an der Schönheit des (…) Sandes, betrachtet staunend die fließenden (…) Formen der Dünen, (…) und das Laufen auf den Dünenkämmen wird mehr und mehr zum zweckfreien Spiel.

 

Quelle: Erzbistum Freiburg (Hg.), Konradsblatt vom 04.03.2018, Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg, Badenia Verlag, Kalrsuhe 2018, S. 21

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