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SWR3 Worte

Womit kann man das Neue Jahr vergleichen?
Mit schönen, unabgelaufenen Füßen, meint der Theologe Fulbert Steffensky und erzählt:

„Vor einiger Zeit besuchte ich mit meiner Enkeltochter eine Freundin, die ein Kind bekommen hat. Die Enkeltochter sah das Kind lange und bewegt an, und schließlich sagte sie: ‚Es hat so schöne unabgelaufene Füße!’
So ist es auch mit dem neuen Jahr: Es hat so schöne unabgelaufene Füße.

Immer wenn etwas anfängt - ein neues Leben, die Ehe von zwei Menschen, […] ein neues Jahr, überkommt Menschen eine Art gerührter Hoffnung. […] Jeder Anfang hat die Zartheit und den Glanz des Unverdorbenen. Jeder Anfang ist eine Erinnerung und ein Versprechen; eine Erinnerung an alle die Anfänge, die in Hoffnung begonnen wurden. Und ein Versprechen: Einmal wird es einen Anfang geben, der nicht in Kürze überholt […] ist.“

Fulbert Steffensky; Unabgelaufene Füsse

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