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SWR3 Gedanken

In wenigen Tagen werde ich meine Arbeitsstelle wechseln und umziehen. Viele Worte haben mich zum Abschied erreicht – mündlich, per WhatsApp, Telefon oder E-Mail. Zum Beispiel die von Andrea. Sie schreibt:

„Nicht, dass keine Wolke Deinen Weg überschatte, (…) nicht, dass Du niemals Schmerz empfinden solltest. Nein, das wünsche ich Dir nicht.“, schreibt sie. „Mein Wunsch für Dich lautet: Dass Du tapfer bist in den Stunden der Prüfung, wenn andere Kreuze auf Deine Schultern legen, (…) Dass jede Gabe, die Gott Dir schenkt, mit Dir wachse, und (…) Dass Du in jeder Stunde der Freude und des Schmerzes die Nähe Gottes spürst. (…)“

Was für ein Segen – hab ich mir gedacht, als ich diese Worte gelesen habe.

„Ich liebe den Text sehr!“, hat Andrea mir verraten und mir erklärt, dass sie mir diese Worte gerne mitgeben möchte, von Frau zu Frau quasi. Sie hat diese Wünsche selbst einmal von einer Freundin geschickt bekommen und sie haben ihr Kraft gegeben in schweren Zeiten.

Ich glaube, genau solche liebevollen Worte und Wünsche sind es, die mich durch schwierige Zeiten tragen können. Ich bin Andrea und den vielen anderen Menschen, die mir geschrieben haben, sehr dankbar. Durch sie alle habe ich Gottes Nähe auch in dieser Zeit des Abschieds gespürt.  

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