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SWR3 Worte

Es gibt zwei Arten von Namen. Den Indianernamen und den Taufnamen.

Den Indianernamen bekomme ich, wenn ich mich namhaft gemacht habe. Wenn ich also scharf sehen gelernt habe, nennt man mich Adlerauge. Wenn ich schnell laufen gelernt habe, nennt man mich Springender Hirsch.

Der Indianername ist ein schöner Name, weil er die Stärken des Menschen ehrt. Aber wehe, wenn es nur ihn gibt! … In einer solchen Gesellschaft könnte man nicht Kind sein, nicht alter Mensch, nicht Kranker, nicht Behinderter und nicht Sterbender.

Das Schönste, was uns das Christentum lehrt, ist die Überzeugung…: Wir sind schon vor aller eignen Liebenswürdigkeit geliebt.

Unser Name ist in die Hand Gottes geschrieben, ehe wir uns namhaft gemacht haben.

Der Theologe Fulbert Steffensky
Gut genug! Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz

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