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SWR3 Worte

Der Astronaut Alexander Gerst hat in Internetbotschaften aus dem Weltraum beschrieben, wie schön der Planet Erde aussieht. In einem Interview hat er aber auch gesagt, dass er im All manchmal traurig geworden ist. Er sagt: 

„Wenn man sich die Atmosphäre genauer anschaut, ist das traurig. Die ist hauchdünn, es sieht aus, als könnte man sie wegpusten. Und wir blasen da Dreck und Abgase rein. Das ist grotesk, wenn man das von außen sieht. Die Zerbrechlichkeit der Welt wird einem schmerzlich bewusst. Die Erde ist, soweit wir wissen, der einzige Ort, an dem wir leben können, und wir behandeln ihn, als ob es kein Morgen gäbe. Das ist so, wie wenn man in einem Boot mitten auf dem Ozean sitzt, nur ein paar Ressourcen dabei hat, und anfängt, Dinge über Bord zu werfen und Löcher ins Boot zu machen.“ 

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