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SWR3 Worte

(Diese) Weihnachtsgeschichte... soll ... die (große) Freude (verkünden), dass wir uns heute Nacht noch zusammensetzen mit Brüdern, die wissen, was es heißt, ... in einem Stall geboren zu sein, für die das Wort Krippe einen genauen Sinn hat, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit...  Sie suchen keine Gnade, sie erwarten mehr als Glaube, Liebe und Hoffnung, sie suchen Menschen: uns. Und das ist meine letzte Geschichte:

Als die drei Könige... wieder aus dem Stall traten,
hielt Kaspar erschrocken inne.

Der Stern, sagte er.
Was ist mit ihm?, fragte Melchior.
Er ist weitergezogen!, sagte Kaspar.
Hast du jemals einen Stern stillstehen sehen?, fragte Balthasar.

Der Dichter Adolf  Muschg weiß: Der Stern zieht weiter – sicher auch vor den Sternsingern her, die unterwegs sind auf der Suche nach Menschen.   

(in: Walter Jens, Es begibt sich aber zu der Zeit. Texte zur Weihnachtsgeschichte, Radius, Stuttgart, 1988, S. )

 

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