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SWR3 Worte

Sehnsucht nach Gott hat sogar die Schriftstellerin Zsuzsa Bánk,
wenn sie sagt:

„Ich kann mein Leben in keinen religiösen Zusammenhang stellen.
Aber ich glaube, dass es irgendwann einen großen Einschnitt gibt:
den Tod - und danach entscheiden sich die Dinge.
Ich glaube an eine übergeordnete Instanz,
wahrscheinlich, weil ich nicht glauben will,
dass die Welt nur das ist, was wir sehen.
Ich hatte eine sehr religiöse Großmutter;
sie lebte in einer Tradition, in der das tägliche Leben
noch mit dem Glauben verbunden war.
Ich möchte meine Kinder im Glauben erziehen.
Ich möchte, dass sie glauben, unsere Welt sei mehr,
als sie sehen können.
Ich will nicht, dass es Gott nicht gibt.

Zsuzsa Bánk, „Ich will nicht, dass es Gott nicht gibt";
in: Martin Lätzel (Hg.), Was Dichter glauben - Gespräche über Gott und Literatur, Friedrich-Wittig-Verlag, Kiel 2011

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