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SWR3 Gedanken

Feiertag, Grilltag - mag die Sonne scheinen oder nicht, mag es regnen oder schneien, grillen zieht jung und alt nach draußen!
Man mag es nicht glauben, aber auch Jesus hat gegrillt! Jetzt vielleicht nicht so wie beim SWR3-Grilltag mit Johann Lafer, aber bestimmt ebenso lecker.
Allerdings lagen bei Jesus weder Würstchen noch Kottelets auf dem Grill. Nein, bei ihm gab es selbstgefangenen Fisch und dazu Brot.
Und das war gar nicht so selbstverständlich, denn eigentlich war Jesus zu diesem Zeitpunkt bereits tot und begraben. Der tote Jesus erscheint also seinen Jüngerinnen und Jüngern und das erste, worum er sich sorgt, ist, ob sie auch genügend gegessen haben. Ist ja auch verständlich: Nach dem Tod von Jesus hatten die Jünger vermutlich nicht mehr so den Appetit.
Jedenfalls fährt Jesus mit ihnen erst einmal raus auf den See, sie fangen Fisch, dann machen sie Feuer und Jesus grillt für alle. Grillen ist gut, das beruhigt. Und mit gefühltem Magen kann man besser nachdenken. Wie geht das, dass ein toter Mensch aufersteht, vor einem sitzt und Fisch grillt? Was hat das zu bedeuten? Vielleicht genau das: Jesus sorgt sich um unser Wohlergehen und kommt genau deswegen zurück.
Vielleicht denken wir das nächste Mal beim Grillen an Jesus, den Grillmeister. Vielleicht braten auch wir mal wieder einen Fisch und essen Stockbrot dazu. Und wenn wir dann so mit gefüllten Tellern da sitzen, ist es vielleicht auch einfach mal an der Zeit, Gott zu danken!

nach Joh 21,9-13

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