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Barbara Wurz

Evangelische Kirche

Geboren und aufgewachsen bin ich auf der Schwäbischen Alb in Münsingen. Ich liebe die Gegend, mir ihren Wacholderheiden und felsigen Tälern. Ihr Charme hat etwas herbes und leicht Widerständiges– es ist eben die „Rauhe Alb“.

Auf der Alb gibt es die Redewendung: Wenn der Bauer pflügt, kratzt er an des Teufels Hirnschale, am kalkigen Untergrund – und die Äcker leuchten weiß von den vielen Steinen, die der Pflug nach oben trägt. So ähnlich ist es, wenn ich Fragen rund um Glauben, Leben und Gesellschaft beackere. Ich pflüge gerne ein wenig tiefer, um den Dingen auf den Grund kommen. Hervor kommen oft genug kalkige Steine und harte Brocken. Die harten Brocken, Alltagssorgen und Widerstände im Leben müssen ans Licht.

Die Erfahrungen der Menschen, die die Bibel geschrieben haben, kratzen an den grundlegenden Fragen unseres Lebens. Für mich werden in den biblischen Erzählungen deshalb oft Wege sichtbar, wie man so manchen Stein aus dem Lebensweg rollen kann. Sollte der Brocken für mich allein zu schwer sein, dann bin ich nicht allein, sondern in der Gemeinschaft meiner Kirche gut aufgehoben. Gemeinsam lebt es sich zuversichtlicher und das Leben entfaltet seine schönsten Seiten. Den letzten und schwersten Stein wälzt am Ende die Liebe Gottes selbst weg vom Grab. Ab und zu spüre ich dieses Vertrauen und der Horizont wird weit

Es ist eine schöne und herausfordernde Aufgabe, dass ich Ihnen im Radio aus dem Erfahrungsschatz des Glaubens erzählen darf. Ich bin gespannt, was alles ans Licht kommen wird, wenn wir gemeinsam die Fragen des Lebens beackern.