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Andreas Hauber

Katholische Kirche

Ich bin 1980 in Ellwangen an der Jagst geboren. Die Altstadt, die dortige Basilika, die Menschen dort haben mich geprägt. Aber Ellwangen ist für mich so eine Stadt, aus der man irgendwann weg muss, in die man aber immer wieder zurückkehrt. Dies umschreibt mein bisheriges berufstätiges Leben ganz gut. Nach dem Zivildienst in Tübingen machte ich die Ausbildung zum Krankenpfleger, dann die Weiterbildung zum Fachpfleger für palliative care. Parallel begann ich mit dem Studium der Theologie und Philosophie. Danach ging ich für ein paar Jahre auf eine Berghütte, erst als Küchenhilfe, dann als Koch. Anschließend arbeitete ich in der Flüchtlingsarbeit. Derzeit verdiene ich mein Geld in der Betreuung eines jungen Mannes mit einer Autismus – Spektrum – Störung. Immer wieder trete ich als Redner auf, mache unabhängige Hochzeiten oder Trauerfeiern. Manchmal arbeite ich noch auf Baustellen oder springe als Pfleger ein, wenn irgendwo Not am Mann ist. Dazwischen versuche ich mir Pausen von der Lohnarbeit zu ermöglichen, um mich dem Schreiben zu widmen. 

Privat verbringe ich meine Zeit vor allem mit Sport, ich bin ein beherzter Bergsteiger und Kletterer, versuchte mich früher mal im Ultramarathonlauf. Bücher sind eine große Leidenschaft genauso wie die Kunst, vor allem die Malerei und Filmkunst. Ich mag gute, tiefe Gespräche, das muss nicht immer um die letzten Dinge gehen, man kann auch über alltägliche Dinge gut und tief sprechen. 

Es interessiert mich immer wieder neu anzufangen, dem was mich in verschiedenen Lebensphasen bewegt gemäß zu leben. Es ist für mich wichtig alles immer wieder neu zu denken und zu betrachten. Auch mich selbst. Meine eigenen festgefahrene Bilder und Urteile versuche ich zu entlarven und zu überwinden. Ich gehe immer wieder neu an die Dinge heran. Das möchte ich auch mit meinen Texten für den SWR transportieren.