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Sabine Schwenk-Vilov

Evangelische Kirche

Ich bin zur Welt gekommen im Jahr 1978 in der sonnigen Südpfalz.

Schon früh war der Wunsch da, Pfarrerin zu werden, weil das aktive Gemeindeleben in meiner Kindheit mich beeindruckte und ich irgendwie etwas davon zurückgeben wollte.
An der katholischen Mädchenschule, in der ich neun Jahre die Schulbank drückte, manchmal die Bank mich erdrückte, ich aber schlauer raus als rein ging, wurde der Wunsch immer konkreter und wirklicher.
Also packte ich nach dem Abitur meine sieben Sachen in den Kofferraum und ließ mich zur Kirchlichen Hochschule in Bethel fahren, um dort die Sprachen zu lernen und meine Zwischenprüfung im Studium der Evangelischen Theologie zu machen.
Nach dem weiteren Studium an den Unis in Leipzig, Utrecht und Berlin zog es mich wieder in die Pfalz, den dort bin ich - auch kirchlich - zuhause.
Mein Vikariat führte mich nach Landstuhl und Kindsbach in die Gemeinden und Schulen und ferner noch nach Bielefeld an die Fachhochschule der Diakonie.

Und nun bin ich seit meinem zweiten Examen Pfarrerin in den Kirchengemeinden Altenkirchen und Brücken in der Westpfalz. Und ich kann nur eins sagen: Als südpfälzische Winzerstochter fühle ich mich zwischen doch eher biertrinkenden Westpfälzern mehr als nur wohl.
Warum ich Pfarrerin bin? Weil ich gerne in alltäglichen Begegnungen über Gott und die Welt und die Dinge dazwischen rede, weil ich gerne Gottesdienst feiere, mit Menschen gerne lache und weine, klage und mich freue. All das ist für mich gelebter Glaube. Pfarrerin zu sein - das ist für mich alltäglich Himmelfahrt: dem Himmel nah und mit beiden Füßen geerdet.
Was ich sonst noch so mag: meinen Mann, meinen Sohn und meinen Hund, durch die Gegend zu joggen und mir beim Krimilesen von den Sonnenstrahlen die Nase kitzeln zu lassen. Ein Glas guten Wein vom elterlichen Weingut und gute Gespräche mit Freunden oder auch einfach nur Gespräche mit guten Freunden.