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Dr. Peter Kottlorz

Katholische Kirche

Seit über 30 Jahren arbeite ich in den Medien. Am Anfang meines Berufslebens war ich eher fasziniert von den Bildmedien. Je älter ich wurde, desto wichtiger wurde mir das gesprochene Wort. Weil im Radio besonders zu spüren ist, ob etwas, das vermittelt werden soll, auch echt ist. Mit echt meine ich, dass ich das, wovon ich spreche auch möglichst selbst erfahren, mindestens aber gefühlt oder mitgefühlt habe. Wenn das so ist, kann man das auch hören und dann kann eine Botschaft von Herz zu Herz gehen. Das ist bei religiösen Themen besonders wichtig, damit der Glaube auch glaubwürdig ist. Dabei leiten mich zwei Prinzipien. Das eine: ich möchte nicht über ein Parfüm sprechen, sondern einen Duft verbreiten. Das andere ist aus dem 1. Petrusbrief der Bibel (1 Petr 3,13). Dabei geht es darum, wie die ersten Christen über ihren Glauben sprechen sollten. Diese Textpassage ist so etwas wie die „Magna Charta“ der Katholischen Rundfunkarbeit am SWR: „Seid stets bereit jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt, aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen.“ 

Zu meiner Person: 

Jahrgang 1957, verheiratet, 3 Kinder und 3 Enkelkinder. 

Studium der Kath. Theologie, Anglistik/Amerikanistik und Film/Fernsehwissenschaften in Tübingen und New York. 

Promotion in Theologischer Ethik bei Prof. Dietmar Mieth. 

Leiter der Katholischen Rundfunkarbeit seit Gründung des SWR 1998.