
Von Dominik Frey, Wiesloch, Katholische Kirche
Wünsche
Dienstag, 21. Mai 2013
Ein Gedicht über Wünsche:
Heute hänge ich meine Wünsche einfach an eine Wäscheleine,
dass der Wind sie bewegen möge.
Davontragen vielleicht,
wenn sie noch nicht fest genug an mir haften.
Dass er sie wiederbringe am Ende eines Tages,
luftgetrocknet, duftend nach Frische und Freiheit.
Dann nehme ich sie mit ins Haus,
kleide mich mit ihnen,
trage sie spazieren,
klammere nicht,
erfülle vielleicht
Stück für Stück
Wunsch für Wunsch
leinenlos.
Ein Gedicht von Hanna Buiting
Pfingsten in der Volx-Bibel
Montag, 20. Mai 2013
Die sogenannte „Volx-Bibel" ist über eine Wiki-Plattform entstanden. Schüler, Theologen, Freaks und Querdenker haben sich gemeinsam an die Texte der Bibel gewagt. Sie hatten das Ziel, eine möglichst einfache, leicht verständliche Bibelübersetzung zu schaffen. Die Geschichte von Pfingsten hört sich in dieser Übersetzung so an:
Als das große Pfingstfest gerade losging, waren alle Freunde von Jesus zusammen in einem Raum. Plötzlich kam von oben runter ein Wind auf, alle hörten ein ganz seltsames Rauschen, fast so, als wenn ein Orkan mitten in dem Haus wäre (...). Dann sahen sie, wie sich plötzlich bei allen so eine Art Feuer auf die Köpfe setzte. Und dann wurden alle total abgefüllt mit dem heiligen Geist! Einige fingen dabei an, in irgendeiner fremden Sprache zu reden, einer Sprache, die ihnen der Geist einfach aufspielte. Zu dem Fest waren tierisch viele Gläubige (...) aus der ganzen Welt nach Jerusalem gekommen. „Das geht ja gar nicht!" riefen die total fertig. „(...)Das kann doch gar nicht angehen, dass die unsere Muttersprache auf einmal draufhaben."
Aus der Apostelgeschichte in der Fassung der Volx-Bibel
Pfingsten
Sonntag, 19. Mai 2013
Das heutige Pfingstfest geht zurück auf eine Geschichte in der Bibel. Mit den verängstigten Jüngern Jesu passierte damals Erstaunliches.
Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle (Jünger) am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten (...) fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.
Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören? (...) Wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.
Aus der Apostelgeschichte im Neuen Testament



