Woche vom 27.04.2008 bis 03.05.2008 

Von Bischof Dr. Gebhard Fürst, Rottenburg-Stuttgart, Katholische Kirche
Wegkreuze
Sonntag, 27. April 2008
Wenn ich auf den Landstraßen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter-wegs bin, sehe ich in manchen Gegenden am Rand der Straße oft Kapellen, Bildstöcke oder Wegkreuze. Es ist sicher nicht übertrieben zu sagen, dass gerade auch die württembergische Landschaft ein Raum ist, der regelrecht von kulturellen Zeugnissen geprägt ist. Gebietsweise kann man von ‚Sak-ral-Landschaften’ sprechen.
Wegzeichen und Glaubenszeichen zeigen sehr schön, wie verschieden der christliche Glaube ausgedrückt wurde und wird; wie er den Alltag formt und das Leben gestaltet. Denn zum Gesamtbild der vom Christentum und seiner Kultur geprägten Landschaft gehören hierzulande nicht nur Kirchen-bauten und Klöster, sondern auch ungezählte Kapellen, Wegkreuze oder Bildstöcke. Es sind gerade diese Wegzeichen, die von der Verwurzelung vieler Menschen in der christlichen Religion zeugen. Da erzählen Wegstei-ne Lebensgeschichten, sie berichten von Geburt und Taufe; sie geben aber auch konkretere Einblicke in verschiedene Lebensstationen, erzählen von viel Arbeit, Mühe und Plage bis zum Lebensende. Andere Kreuze und Ge-denksteine wiederum spiegeln die Suche nach Schutz und Segen Gottes in unterschiedlichen Lebenslagen. Dann finden sich in kleinen Kapellen an-rührende Fürbitten und Gebete für Verstorbene. Solche Wegzeichen sind stete Hinweise auf die Ewigkeit Gottes, in die auch mein Leben mündet. Für den christlichen Glauben ist es ganz wesentlich, dass er auch in Bildern und Zeichen weitergegeben wird.
Denn die Zeichen am Weg sind nicht nur wichtige Erinnerungsstücke an vergangene Frömmigkeitsformen. Ein jedes Wegkreuz, jeder Bildstock, je-des Zeichen am Weg erzählt eine Geschichte.
Sie werden so zum Denk-Mal im besten Sinn: Sie laden dazu ein, innezu-halten und sich selbst zu fragen:
Und Du, wie hältst Du es selbst mit Deinem Leben? Worauf setzt Du Deine Hoffnungen, wo legst Du Schwerpunkte? Und woran glaubst Du im Blick auf die ersten und letzten Dinge?
Wegzeichen und Glaubenszeichen: Sie sind Form gewordene Hinweise auf die prägende Kultur des christlichen Glaubens, eine prägende Kultur durch die Zeiten hindurch. Wenn wir sie verlieren oder vernachlässigen, schnei-den wir uns selbst ab von wichtigen Quellen unserer gemeinsamen Kultur- und Kirchengeschichte. Wir trennen uns von Wurzeln, aus denen wir leben und die unser Leben mit Sinn erfüllen. Solche konkret gestalteten Zeichen des Glaubens geben dem Leben Orientierung. Sie sind so im besten Sinne Weg-Zeichen.
Aber wer aufmerksam durch die Landschaften geht oder fährt, der kann leider auch wahrnehmen, dass diese Wegzeichen zuweilen ungepflegt, he-runtergekommen oder gar zerstört sind. Sie werden so leicht übersehen und können dadurch als Zeichen nur bedingt wirken. Damit aber verlieren wir mehr, als uns vielleicht heute bewusst ist.
Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, ist in der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Stiftung ‚Wegzeichen, Lebenszeichen, Glaubenszeichen’ ge-gründet worden. Diese Stiftung soll Mittel sammeln, um Projekte zu unter-stützen, durch die solch wichtige Wegzeichen erhalten werden. Sie soll auch helfen, das Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie unverzichtbar diese Glaubenszeichen am Weg für unsere Kultur sind.
Wegzeichen und Glaubenszeichen zeigen sehr schön, wie verschieden der christliche Glaube ausgedrückt wurde und wird; wie er den Alltag formt und das Leben gestaltet. Denn zum Gesamtbild der vom Christentum und seiner Kultur geprägten Landschaft gehören hierzulande nicht nur Kirchen-bauten und Klöster, sondern auch ungezählte Kapellen, Wegkreuze oder Bildstöcke. Es sind gerade diese Wegzeichen, die von der Verwurzelung vieler Menschen in der christlichen Religion zeugen. Da erzählen Wegstei-ne Lebensgeschichten, sie berichten von Geburt und Taufe; sie geben aber auch konkretere Einblicke in verschiedene Lebensstationen, erzählen von viel Arbeit, Mühe und Plage bis zum Lebensende. Andere Kreuze und Ge-denksteine wiederum spiegeln die Suche nach Schutz und Segen Gottes in unterschiedlichen Lebenslagen. Dann finden sich in kleinen Kapellen an-rührende Fürbitten und Gebete für Verstorbene. Solche Wegzeichen sind stete Hinweise auf die Ewigkeit Gottes, in die auch mein Leben mündet. Für den christlichen Glauben ist es ganz wesentlich, dass er auch in Bildern und Zeichen weitergegeben wird.
Denn die Zeichen am Weg sind nicht nur wichtige Erinnerungsstücke an vergangene Frömmigkeitsformen. Ein jedes Wegkreuz, jeder Bildstock, je-des Zeichen am Weg erzählt eine Geschichte.
Sie werden so zum Denk-Mal im besten Sinn: Sie laden dazu ein, innezu-halten und sich selbst zu fragen:
Und Du, wie hältst Du es selbst mit Deinem Leben? Worauf setzt Du Deine Hoffnungen, wo legst Du Schwerpunkte? Und woran glaubst Du im Blick auf die ersten und letzten Dinge?
Wegzeichen und Glaubenszeichen: Sie sind Form gewordene Hinweise auf die prägende Kultur des christlichen Glaubens, eine prägende Kultur durch die Zeiten hindurch. Wenn wir sie verlieren oder vernachlässigen, schnei-den wir uns selbst ab von wichtigen Quellen unserer gemeinsamen Kultur- und Kirchengeschichte. Wir trennen uns von Wurzeln, aus denen wir leben und die unser Leben mit Sinn erfüllen. Solche konkret gestalteten Zeichen des Glaubens geben dem Leben Orientierung. Sie sind so im besten Sinne Weg-Zeichen.
Aber wer aufmerksam durch die Landschaften geht oder fährt, der kann leider auch wahrnehmen, dass diese Wegzeichen zuweilen ungepflegt, he-runtergekommen oder gar zerstört sind. Sie werden so leicht übersehen und können dadurch als Zeichen nur bedingt wirken. Damit aber verlieren wir mehr, als uns vielleicht heute bewusst ist.
Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, ist in der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Stiftung ‚Wegzeichen, Lebenszeichen, Glaubenszeichen’ ge-gründet worden. Diese Stiftung soll Mittel sammeln, um Projekte zu unter-stützen, durch die solch wichtige Wegzeichen erhalten werden. Sie soll auch helfen, das Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie unverzichtbar diese Glaubenszeichen am Weg für unsere Kultur sind.



