Manuskripte

Dr. Peter Kottlorz

Alle Manuskripte von Dr. Peter Kottlorz

Rottenburg/N., Katholische Kirche

1017 Texte vorhanden

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Gottschalk der Familienmensch

SWR3 Worte

Samstag, 06. Juni 2015

So schrill Thomas Gottschalks Outfit oder Auftreten auch sein mag sein Familienbild ist es ganz und gar nicht. In seiner Autobiographie schreibt er:

Ich bin ein Familienmensch und versuche im Sinne des „Pater familias“ keines meiner Schäfchen aus den Augen zu verlieren. Ich weiß nicht, ob ich die Gelegenheit haben werde, in meiner letzten Stunde eine Ansprache an meine Familie zu halten. Für meinen Vater war das damals sicher nur ein schwacher Trost. ... weiterlesen »

Gottschalk und sein Publikum

SWR3 Worte

Freitag, 05. Juni 2015

Thomas Gottschalk beschreibt seine Beziehung zum Publikum als eine Liebesbeziehung, in seiner Autobiographie schreibt er:

Das ist weder Ranschmeiße noch billiges Pathos. Ich bin mir sicher, ich verdanke meinen Erfolg zu einem großen Teil der Tatsache, dass ich meine Zuschauer wirklich in mein Herz geschlossen habe… Sie bestanden nie aus … einer anonymen Masse, sondern immer aus Menschen, die ich schon deswegen mochte, weil sie mir eine Chance gaben. ... weiterlesen »

Blut

SWR1 Sonntagmorgen 3vor8

Donnerstag, 04. Juni 2015

Fronleichnam

Blut - um den roten Lebenssaft geht es heute in allen drei Texten, die in den Katholischen Kirchen gelesen werden. In der ersten Lesung ist zu hören wie Moses das Volk Israels mit dem Blut junger Stiere besprengt.  In der zweiten Lesung spricht der Apostel Paulus davon, dass Christus mit seinem Blut die Menschen erlöst hat. Und im Evangelium nennt Jesus selbst seinen Leib Brot und den Wein sein Blut.

Mei oh mei, ganz schön viel Blut. ... weiterlesen »

Gottschalks Platz im Reich Gottes

SWR3 Worte

Donnerstag, 04. Juni 2015

 In seiner Autobiographie beschreibt Thomas Gottschalk wo er seinen Platz im Reich Gottes sieht:

Ich sehe meinen Platz in allen Winkeln seines Reiches, die mir Jesus in seiner Güte angeboten hat. Mal bei den verirrten Schafen (…), mal bei den Armen im Geiste (…), gern auch bei den Zöllnern (…) und immer bei den Sündern. Ich will da auch gar nicht weg, denn dort ist meine Chance auf Gnade am größten. ... weiterlesen »

Gottschalk über das Alter

SWR3 Worte

Mittwoch, 03. Juni 2015

Thomas Gottschalk nimmt das Altwerden auch mit Humor, in seiner Autobiographie schreibt er:

Ich selbst habe gerade das Rentenalter erreicht und sehe beim Rasieren im Badezimmerspiegel immer häufiger einen älteren Herrn, der mir nur entfernt ähnelt. In solchen Momenten kann ich nicht jedes Mal meine Maskenbildnerin antreten lassen, damit sie mir den Menschen herschminkt, den ich von meiner Autogrammkarte kenne. Dabei habe ... weiterlesen »

Gottschalk

SWR3 Worte

Dienstag, 02. Juni 2015

Thomas Gottschalk über die Schattenseiten des Berühmtseins

Könige und Gaukler haben immer besser gelebt als der Rest der Gesellschaft. Dafür wurden sie aber auch öfter vertrieben, verlacht und verprügelt. Öffentlich zu lachen ist keine große Kunst. Öffentlich zu leiden ist die doppelte Strafe. Dass zum Schaden auch noch der Spott kommt ist schon ärgerlich genug, wenn nur der Nachbar feixt. ... weiterlesen »

Gottschalk über den Tod seines Vaters

SWR3 Worte

Montag, 01. Juni 2015

 Thomas Gottschalk erzählt in seiner Autobiographie wie er durch den Tod seines Vaters mit 14 erwachsen wurde:

Meine Mutter war zu diesem Zeitpunkt knapp über vierzig, und es hat nach meinem Vater keinen Mann mehr in ihrem Leben gegeben. Sie verbrachte es damit, mich und meine jüngeren Geschwister Christoph und Raphaela durch Schule und Ausbildung zu schubsen.                   ... weiterlesen »

Gottschalks Gottvertrauen

SWR3 Worte

Sonntag, 31. Mai 2015

Thomas Gottschalk in seiner Autobiographie warum er trotz seinen Zweifeln glauben kann.

Als ich noch Kind war, war mein Gottvertrauen unbegründet, heute folge ich Hans Küng in seiner Einschätzung, dass ein ‚in der Vernunft begründetes Gottvertrauen‘ …durchaus zu rechtfertigen ist. Mein Verstand hat mit der Jungfrauengeburt Jesu dasselbe Problem wie der jedes anderen denkenden Menschen. Ich halte das ... weiterlesen »

Seewache

Anstöße SWR1 / Morgengedanken SWR4 Baden-Württemberg

Samstag, 16. Mai 2015

„Müsste, könnte, sollte, diese Worte mag ich nicht.“ Das sagt Harald Höppner, er ist für mich eine Art weltlicher Prophet. Er macht in diesen Tagen was so Einmaliges wie Konsequentes: Er kreuzt als Privatmann mit einem Schiff zwischen Libyen und Lampedusa um in Seenot geratenen Flüchtlingen zu helfen.

Weil er die nicht endenden Fernsehberichte über ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer nicht mehr sehen konnte. ... weiterlesen »

Seelische Vorratskammer

Anstöße SWR1 / Morgengedanken SWR4 Baden-Württemberg

Freitag, 15. Mai 2015

Fast 40 Jahre ist meine Großmutter jetzt schon tot. Und sie wirkt noch immer in mir nach. In vielem Schönen, dass ich von ihr gelernt habe. Und auch darin, dass ich immer Vorräte haben muss: Brot, Füllerpatronen, Dosenmilch, Zucker oder Zahnpasta. Dass etwas ausgeht, dass etwas, das ich regelmäßig brauche, auf einmal fehlt – geht gar nicht. Das liegt wohl an der Kriegserfahrung meiner Großmutter, die ... weiterlesen »