Manuskripte

Dr. Peter Kottlorz

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Rottenburg/N., Katholische Kirche

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Sich Zeit nehmen

SWR3 Worte

Samstag, 29. August 2015

Papst Franziskus über den Zusammenhang von Entschleunigung und Ökologie:

Viele Menschen spüren eine tiefe Unausgeglichenheit, die sie dazu bewegt, alles in Höchstgeschwindigkeit zu erledigen, um sich beschäftigt zu fühlen, in einer ständigen Hast, die sie wiederum dazu führt, alles um sie herum zu überfahren. Das wirkt sich aus auf die Art, die Umwelt zu behandeln. Eine ganzheitliche Ö ... weiterlesen »

Gebet für unsere Erde

SWR3 Worte

Freitag, 28. August 2015

Mit diesen Worten lädt Papst Franziskus alle Menschen, die an einen Gott glauben, ein für unsere Erde zu beten:

Allmächtiger Gott, der Du in der Weite des Alls gegenwärtig bist und im kleinsten Deiner Geschöpfe, der Du alles was existiert mit Deiner Zärtlichkeit umschließt, gieße uns die Kraft Deiner Liebe ein, damit wir das Leben und die Schönheit hüten. Überflute uns mit Frieden, ... weiterlesen »

Weniger ist mehr

SWR3 Worte

Donnerstag, 27. August 2015

Papst Franziskus darüber wie christliche Spiritualität zum Umweltbewusstsein beitragen kann:

Die christliche Spiritualität schlägt ein anderes Verständnis von Lebensqualität vor und ermutigt zu einem prophetischen und kontemplativen Lebensstil. Ein Lebensstil, der fähig ist, sich zutiefst zu freuen, ohne auf Konsum versessen zu sein. Es ist wichtig, eine alte Lehre anzunehmen, die in verschiedenen Religionen und auch in der Bibel vorhanden ist. ... weiterlesen »

Auf die Schönheit achten

SWR3 Worte

Mittwoch, 26. August 2015

Papst Franziskus über den Zusammenhang von Umweltbewusstsein und unserem Sinn für Schönheit:

Auf die Schönheit zu achten und sie zu lieben, hilft uns, aus diesem Nutzbarkeitszwang herauszukommen. Wenn jemand nicht lernt inne zu halten, um das Schöne wahrzunehmen und zu würdigen, ist es nicht verwunderlich, dass sich für ihn alles in einen Gegenstand verwandelt, den er gebrauchen oder skrupellos missb ... weiterlesen »

Recycling als Ausdruck von Liebe

SWR3 Worte

Dienstag, 25. August 2015

Papst Franziskus über unsere persönlichen Möglichkeiten die Umwelt zu schonen:

Zum Beispiel kein Plastik oder Papier verwenden, nicht so viel Wasser verbrauchen, den Abfall trennen, nur so viel kochen wie man vernünftigerweise essen kann, die anderen Lebewesen sorgsam behandeln, öffentliche Verkehrsmittel benutzen oder ein Fahrzeug mit mehreren Personen teilen, Bäume pflanzen oder unnötiges Licht ausschalten. ... weiterlesen »

Die Erde gehört nicht uns allein.

SWR3 Worte

Montag, 24. August 2015

Papst Franziskus in seiner Umweltenzyklika über unsere ökologische Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen:

Wenn wir an die Situation denken, in der unser Planet den kommenden Generationen hinterlassen wird, treten wir in eine andere Logik ein. In die Logik des freien Geschenks. Eines Geschenks, das wir empfangen und weitergeben. Wenn die Erde uns geschenkt ist, dann können wir sie nicht mehr von ihrem Gebrauchswert, ... weiterlesen »

Die göttliche Ruhe des Sonntags

SWR3 Worte

Sonntag, 23. August 2015

Papst Franziskus über den Sonntag:

Dieser Tag kündet „die ewige Ruhe des Menschen in Gott“ an… Der Mensch neigt dazu das besinnliche Nichtstun für unfruchtbar und unnötig zu halten. Dabei vergisst er aber, dass man so dem was man tut das Wichtigste nimmt: seinen Sinn. Wir sind berufen, eine Haltung der Empfänglichkeit und der Unentgeltlichkeit einzunehmen, die etwas anderes ist als ein bloßes Nichtstun. ... weiterlesen »

„Keine Sünden“

SWR3 Gedanken

Samstag, 18. Juli 2015

Ich wollte es erst wegwerfen, so ein Versicherungs-Hochglanzmagazin, aber dann habe ich es doch durchgeblättert und bin bei einer kleinen Statistik hängen geblieben. „Die größten Gesundheitssünden“ war sie überschrieben. Nicht nur der Titel ist mir gleich in die Augen gesprungen. Nein, so was liest man ja auch ganz gern, so zum Vergleich: Lebe ich gesund und wie leben die anderen Menschen? Und welches ... weiterlesen »

Anwesenheit

SWR3 Gedanken

Freitag, 17. Juli 2015

Anwesenheit. Wie schön dieses Wort ist, ist mir erst durch ein Liebesgedicht bewusst geworden. Die drei Teile dieses Wortes machen zusammen seine Schönheit aus. Das „An“ der Anwesenheit steht dafür, dass der Mensch bei mir ist, an mir dran ist. Das „Wesen“ der Anwesenheit weist auf das Innere, den Charakter, das, was den Menschen ausmacht. Und die „Heit“ der Anwesenheit drückt ein gewisses Maß an Dauer aus. ... weiterlesen »

Heilung

SWR3 Gedanken

Donnerstag, 16. Juli 2015

Heilung geschieht auch durch Beziehung. Wenn ich zum Arzt gehe, dann geht es nicht nur um meinen Körper, sondern mein Vertrauen zum Arzt spielt auch eine wichtige Rolle. Nicht nur in seine medizinischen Fähigkeiten, sondern auch mein Vertrauen in ihn als Mensch, der mir helfen will gesund zu werden oder zu bleiben. Ich denke das wirkt auch. Ganz zu schweigen von Psychotherapeuten. Da ist eine gute Beziehung zwischen Klient und Therapeut die halbe Miete. ... weiterlesen »